TfL sagt Nein, Chyrpe sagt Ja: weiblich geführtes Dating erobert Londons Straßen
Nachdem Transport for London (TfL) Chyrpes Plakatkampagne in der Londoner U-Bahn als „potenziell anstößig“ abgelehnt hatte, nahm Chyrpe, die führende Dating-App für weiblich geführte und Femdom-Beziehungen, die Sache selbst in die Hand – im wahrsten Sinne: Von Donnerstag, dem 18. Dezember, bis Samstag, dem 20. Dezember, rollte ein gebrandeter Plakat-Truck durch das Zentrum Londons.
Das Wichtigste
- Abgelehnt wegen weiblicher Selbstbestimmung: TfL lehnte Chyrpes U-Bahn-Kampagne mit der Begründung ab, Bilder, die eine Frau in einer vollständig einvernehmlichen Beziehung führend zeigen, könnten „anstößig“ sein.
- Die Botschaft auf die Straße bringen: Als Antwort startete Chyrpe eine dreitägige Plakat-Truck-Aktion quer durch das Zentrum Londons – mit mutigen, spielerischen Texten, die weiblich geführte und Femdom-Dynamiken feiern.
- Die Aktion sorgte für breite Aufmerksamkeit und positive Reaktionen von Passantinnen und Passanten.
Abgelehnt, weil Frauen Kontrolle zeigen
Chyrpe, die führende Dating-App für weiblich geführte und Femdom-Beziehungen, stieß bei Transport for London (TfL) auf Ablehnung, nachdem das Unternehmen eine Plakatkampagne für die Londoner U-Bahn vorgeschlagen hatte. TfL bewertete die Bildsprache, die eine Frau in einer vollständig einvernehmlichen Beziehung führend zeigt, als „anstößig“ oder „schädlich“ und bezeichnete sogar eine Szene mit einer Frau in Kontrolle und einem zustimmenden Mann als „potenziell gewalttätig“. Gleichzeitig bleiben Hunderte Anzeigen, in denen Männer Frauen nachstellen oder Macht ausüben, unangetastet. Zur Einordnung hier die vorgeschlagenen Motive:



Frauen in Kontrolle feiern
Als Antwort brachte Chyrpe seine Botschaft direkt auf Londons Straßen: Ein gebrandeter Plakat-Truck war von Donnerstag, dem 18. Dezember, bis Samstag, dem 20. Dezember, unterwegs und machte an stark frequentierten Orten Halt, darunter Oxford Circus, Regent Street, New Bond Street, Mayfair, Piccadilly Circus, Soho und Leicester Square. Auf dem Truck standen mutige Zeilen, die weibliche Selbstbestimmung feiern, darunter:
- „Bell für sie“
- „Frauen zu verehren ist, wofür Männer gemacht sind“
- „Wir wissen, dass du gern unter ihren Absätzen liegst (kauf ihr die Loubs) 👠“
- „Befolgst du Befehle wie ein guter Junge?“

Reaktionen auf den Truck
Die dreitägige Aktion löste auf der Straße starke Reaktionen aus. Passantinnen, Passanten und Shopper wurden von der leuchtenden Präsenz des Trucks in den dunklen Straßen angezogen, blieben oft stehen, machten Fotos und filmten ihre Reaktionen. Das Echo war überwältigend positiv, besonders unter Frauen, die den Großteil der Menschen ausmachten, die mit dem Truck interagierten und Inhalte teilten. Eine Passantin brachte es auf den Punkt: „Frauen lieben es: das ist großartig.“ Die Aktion sorgte außerdem für spielerische, unerwartete Momente: Männer fingen scherzhaft an zu bellen – ein weiterer Beleg für die kühne Anziehungskraft des Trucks. Ein anderer Beobachter sagte: „Der gute Junge ist der Liebling der Frauen“ – und fing damit ein, wie sehr die Aktion zugleich humorvoll wirkte und zum Teilen einlud.
